Reguläres Training; Präsenz-, Klassenraumtraining, Seminar, Workshop  Bühne Hörsaal - Was man vom Theater für die Lehre lernen kann

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Ein Mensch steht vor vielen anderen und spricht. Schon dieses grundsätzliche Setting zeigt die strukturelle Ähnlichkeit von Theater und Hörsaal.
In diesem Workshop übertragen wir die kühle Distanz zum Forschungsgegenstand, wie sie in der Wissenschaft Usus ist, auf das kühle Kalkül, mit welchem im Theater Wirkungen produziert werden. Das Know-How über Wirkung und wie man Wirkungen erreicht, ist klassisches Theaterwissen. Und davon kann die Lehre profitieren: Denn dieses Know-How kann eins zu eins auf wissenschaftliche Vorträge übertragen werden. Dabei geht es überhaupt nicht um Klamauk oder anbiedernde Verwässerung des Niveaus, sondern – ganz im Gegenteil - darum, was genau man tun kann, um das Auditorium auf eine höhere Ebene zu heben, die Aufmerksamkeit zu bündeln, sie ganz und gar auf die Gegenwart und das Thema zu konzentrieren, um ein gemeinsames, geistig erhellendes Erlebnis zu schaffen.
Ziel ist es, dass Sie danach mit einfachen dramaturgischen Mitteln Ihre Lehre spannender gestalten können und damit die Aufnahme des Lehrstoffes für Ihr „Publikum“ optimieren können.
Es ist kein Schauspieltraining, sondern ein reflektierender, analytischer Workshop, mit etwas praktischem Bühnentraining, das aber nichts mit Charakterdarstellung oder anderen Formen von Rollenspiel zu tun hat.
Methoden:
  • Kurzvorträge
  • Gruppenarbeiten
  • Lehrgespräche im Plenum
  • einfaches Bühnentraining (kein Rollenspiel)
Ziele:
  • Perspektivwechsel – Lehrsituation in neuem Licht betrachten
  • Wissen, wie man dramaturgische Regeln in der Lehrpraxis anwenden kann
  • Wissen, wie man Aufmerksamkeit erzeugen kann
  • Wissen, wie man die Aufnahme des Stoffes verbessern kann
  • In großen Sälen rational und ressourcenschonend lehren
  • Neue Impulse für die eigene Lehrpraxis bekommen
 
Dauer
2,00 Tage (16 AE)