Training  Es darf auch mal frontal sein... - Frontale Lehre lernförderlich gestalten

  Description   Appointments   Back  
 
In der Hochschuldidaktik wird der Fokus auf die „Aktivierung“ der Studierenden gelegt. Dies erweckt den Eindruck, dass „Frontale Lehre“ pauschal als wenig lerngerecht und motivierend betrachtet wird. Im Lehralltag allerdings werden Vorlesungen, aber auch viele Übungen de facto überwiegend frontal angelegt. Selbst in Seminaren, in denen Lehrende mit eigenen Inputs, studentischen Referaten und Lehrgesprächen arbeiten, erleben sich Studierende oft in einer nur zuhörenden Rolle.
Dieser Workshop geht von der Überzeugung aus: „Es darf auch mal frontal sein!“. Denn, gut gemacht, hat frontale Lehre durchaus ihre didaktische Berechtigung. Doch wie kann man sie gut machen? Wie lassen sich Vorlesungen, Inputs oder Lehrgespräche so gestalten, dass studentische Beteiligung (gedanklich oder durch Wortbeiträge) angeregt und vor allem ein intensiveres Lernen gefördert wird? Und dies auf eine pragmatische Weise: Die Vorteile frontaler Phasen sollten gewahrt bleiben, ohne das Veranstaltungskonzept grundlegend umstellen zu müssen, z.B. auf häufig planungs- und zeitaufwändige Gruppenarbeitsmethoden.
Diesen Fragen gehen wir im Workshop nach und entwickeln am Beispiel Ihrer Lehrveranstaltungen, an welchen Stellen und wie Sie didaktisch sinnvoll Phasen studentischer Aktivität in Ihre Lehre integrieren können.
Am Ende des Workshops können Sie
  • die Funktion und das Lernpotential frontaler Elemente in Ihren Lehrveranstaltungen einschätzen,
  • didaktisch sinnvolle, lernintensive „Phasen studentischer Aktivität“ entwickeln und sie organisatorisch und inhaltlich abwechslungsreich gestalten,
  • den Nutzen, aber auch die Probleme und Grenzen dieser Erweiterung frontaler Lehre beurteilen.
 
Dauer
1.00 Days (8 AE)