Reguläres Training; Präsenz-, Klassenraumtraining, Seminar, Workshop  Agile Hochschuldidaktik

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Lernziele
Worauf kommt es an, damit agiles, situatives Unterrichten zu guter Zielerreichung führt? Wie all das verbinden mit Praxisnähe? Was hilft wie, dass die Lernenden aktiv werden und bleiben? Was sagt die Lehr-/Lernforschung dazu? Wie können wir angehende Lehrpersonen dabei unterstützen, selbst auch Situativität in ihr Lehrhandeln einzubeziehen? Wir diskutieren, entwickeln und trainieren konkret,
  • eigene Erfahrungen mit dem Ungeplanten als Basis für authentische Weiterentwicklungen nutzen zu können;
  • zusätzliche Techniken und Ideen für agile Didaktik, über Hintergrundwissen dazu zu verfügen und Anschlusspunkte zu erziehungswissenschaftlichen Erkenntnissen zu klären;
  • (Lern-) Theoretisch basierte Begründungen für intensiviert situatives Bildungshandeln zu kennen und damit argumentieren zu können;
  • agile Haltung ausdifferenzieren und im aktuellen Diskurs über Agilität zu verorten.
 
Eine Erfahrung, die viele Hochschuldozierende kennen: In bestimmten Situationen entsteht mehr und intensiveres Lernen, wenn man vom vorgefassten Plan abweicht - in anderen nicht. Wann und wie man aus dem Moment heraus dem Unterricht eine neue Richtung gibt, das ist die hohe Kunst der situativen Hochschuldidaktik - die alle Dozierenden kennen und immer wieder auch leben. Situativität, und damit auch eine spezifsche Form der Interaktivität, lassen sich trainieren und weiterentwickeln. Dies macht Sinn, denn Lehrende, die wahrnehmen, was bei den Lernenden passiert, können sie und ihre Prozesse wirksamer begleiten. Damit sind sie allerdings auch stärker gefordert: Agile Didaktik ist "wild und wirksam". Lehren und lernen wird so immer wieder auch zum Abenteuer. Das bringt Energie und Intensität mit sich, verlangt allerdings auch spezifsche Fähigkeiten der Prozesssteuerung.
 
Dauer
1,00 Tage (8 AE)