Reguläres Training; Präsenz-, Klassenraumtraining, Seminar, Workshop  In kleinen Gruppen lehren

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Lehrende, die Veranstaltungen mit dreistelligen Studierendenzahlen in ihren Veranstaltungen durchführen, können es sich vielleicht nicht vorstellen - das Lehren in kleinen Gruppen (Teilnehmerzahl unter 10) ist eine Herausforderung der besonderen Art: In diskursiven Situationen besteht die Gefahr, dass das Gespräch zäh und wenig variantenreich verläuft. Der zu bewältigende Stoff und seine Rezeption konzentriert sich auf wenige Beteiligte, was von ihnen ggf. als Belastung erlebt werden kann. Es gibt wenig Möglichkeiten, dem eigenen Bedürfnis nach "Pausen" nachzukommen und die Aufmerksamkeit auch mal zeitweise zurück zu nehmen.
Für die Dozentin/den Dozenten bedeutet in kleinen Gruppen zu lehren eine hohe Konzentration auf ihre/seine Person. Gruppenarbeit z. B. lässt sich deutlich schwieriger umsetzen als in einer Studierendengruppe von 20 oder 30 Personen. Auch sind methodische Varianten eingeschränkter.
Die große Chance jedoch: Die Interaktion und der direkte unmittelbare Kontakt mit den Studierenden und der Lehrperson ermöglichen v. a. individuelle Lernwege und können zu erfolgreichen Lernergebnissen führen.
Ziele
  • Die Teilnehmenden setzen sich mit verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten auseinander, die es erlauben, den Lernprozess in einer kleinen Gruppe lebendig, abwechslungsreich und damit unterstützend zu gestalten. Sie lernen Methoden kennen, die für dieses Setting von besonderer Bedeutung sind. Sie reflektieren ihre Rolle als Lehrende und erschließen sich verschiedene Varianten in ihrem Verständnis von Lehren, die es ihnen ermöglichen, flexibel mit dem Lernfortschritt der Gruppe und der/des Einzelnen umzugehen.
Inhalte
  • Steuerung von Lernprozessen
  • Methoden in kleinen Gruppen
  • Peer Learning und Selbstlernphasen
  • Feedback und Evaluation
  • Die etwas andere Semesterplanung
Leitung: Regine Richter
Termin: Mi, 07.10.2020
ganztägig
 
Dauer
1,00 Tage (8 AE)